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Visitenkarte gestalten – Maße, Inhalt und Tipps für einen guten Eindruck

Valerie Sachweh · · 3 Min. Lesezeit · Printdesign

This article is written in German.

Visitenkarten mit goldenem Monogramm für Montfort Estates – Konzeptprojekt von V. Nagaa Design

Die Visitenkarte ist oft das Erste, was Menschen von deinem Unternehmen in der Hand halten. So gestaltest du sie richtig – vom Format bis zum Papier.

Eine Visitenkarte ist klein, aber sie sagt viel. Wer sie in die Hand nimmt, spürt das Papier, sieht dein Logo und entscheidet in Sekunden, wie professionell du wirkst.

Die richtigen Maße

FormatEndformatmit 3 mm Beschnitt
Standard Deutschland85 × 55 mm91 × 61 mm
Scheckkartenformat85,6 × 54 mm91,6 × 60 mm
Quadratisch (häufige Variante)55 × 55 mm61 × 61 mm

Das Standardformat 85 × 55 mm passt in jedes Kartenetui und jede Geldbörse. Sonderformate fallen auf, kosten im Druck aber oft mehr.

Beschnitt ist ein schmaler Rand, der beim Zuschneiden wegfällt. Reichen Farben oder Bilder bis zum Rand, müssen sie in den Beschnitt hineinlaufen. Sonst entstehen weiße Blitzer. Wie viel Beschnitt nötig ist, gibt deine Druckerei vor. Mehr dazu im Beitrag Druckdaten richtig anlegen.

Was gehört auf eine Visitenkarte?

  • Logo und Firmenname
  • dein Name und deine Funktion
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Website, falls vorhanden
  • Adresse, wenn Kundschaft zu dir kommt
  • optional: Instagram-Name oder ein QR-Code

Nicht alles muss auf die Vorderseite. Viele Karten wirken ruhiger, wenn vorne nur Logo und Name stehen und die Kontaktdaten auf der Rückseite.

Fünf Gestaltungstipps

  1. Abstand zum Rand: Halte Texte mindestens 3 bis 5 mm vom Endformat entfernt. Das wirkt ruhiger und schützt vor Anschnitt.
  2. Lesbare Schriftgröße: Kontaktdaten nicht kleiner als etwa 7 bis 8 Punkt, je nach Schrift.
  3. Eine klare Hierarchie: Was soll zuerst gesehen werden? Meist das Logo, dann der Name.
  4. Wenige Farben: Deine Markenfarben reichen. Zu viele Farben wirken unruhig.
  5. Papier als Gestaltungsmittel: Ein dickeres Papier oder eine matte Oberfläche wirken hochwertiger als jedes zusätzliche Element.

Papier und Veredelung

Für Visitenkarten werden häufig Papiere ab etwa 300 g/m² verwendet. Matte Papiere wirken ruhig und edel, glänzende lassen Farben kräftiger erscheinen. Veredelungen wie Heißfolienprägung in Gold oder Silber, Spot-Lack oder Prägung setzen Akzente, sollten aber zur Marke passen. Bei meinem Konzept für Montfort Estates unterstreicht ein goldenes Monogramm auf dunklem Grund den edlen Charakter.

Was eine Visitenkarte bei mir kostet

Die Gestaltung einer einseitigen Visitenkarte beginnt bei mir ab 49 €. Dabei gehe ich von fertigen Texten und einem vorhandenen Logo aus. Druck und Versand werden separat vereinbart. Alle Preise findest du unter Leistungen und Preise.

Häufige Fragen

Welche Größe hat eine normale Visitenkarte?

In Deutschland ist 85 × 55 mm das übliche Format. Das Scheckkartenformat misst 85,6 × 54 mm.

Brauche ich eine Visitenkarte überhaupt noch?

Ja, vor allem bei persönlichen Treffen, auf Messen, im Laden oder beim Handwerk vor Ort. Eine gut gestaltete Karte bleibt in Erinnerung, wenn der Name längst vergessen wäre.

Kann ich auf die Visitenkarte einen QR-Code drucken?

Ja. Ein QR-Code kann zum Beispiel zu deiner Website, deinem Instagram-Profil oder deinem Kontakt führen. Er sollte groß genug sein, damit er zuverlässig scanbar ist, und vor dem Druck getestet werden.