Welche Logo-Dateiformate brauche ich? SVG, PDF, PNG und JPG erklärt
Valerie Sachweh · · 3 Min. Lesezeit · Designwissen
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Du hast dein Logo bekommen und vor dir liegt ein Ordner voller Dateien. Welche nimmst du für die Druckerei, welche für Instagram, welche für die Website?
Ein gutes Logo ist erst dann fertig, wenn du es überall einsetzen kannst. Dafür brauchst du nicht eine Datei, sondern die richtige Datei für den jeweiligen Zweck. Hier ist der Überblick, den ich auch meinen Kundinnen und Kunden mitgebe.
Vektor oder Pixel: der wichtigste Unterschied
Vektordateien beschreiben dein Logo mit Linien und Flächen. Sie lassen sich beliebig vergrößern, vom Stempel bis zur Fahrzeugbeschriftung, ohne unscharf zu werden.
Pixeldateien bestehen aus einzelnen Bildpunkten. Vergrößerst du sie über ihre Originalgröße hinaus, werden Kanten unscharf und treppig.
Deshalb gilt: Das Original deines Logos sollte immer als Vektordatei vorliegen. Pixeldateien werden daraus für bestimmte Zwecke erstellt.
Die Formate im Überblick
| Format | Art | Wofür | Transparenz |
|---|---|---|---|
| SVG | Vektor | Website, digitale Anwendungen, Weiterverarbeitung | ja |
| Vektor (wenn sauber angelegt) | Druckerei, Weitergabe an Dienstleister | ja | |
| EPS | Vektor | ältere Druck- und Beschriftungsprogramme | ja |
| PNG | Pixel | Website, Social Media, Präsentationen, Office | ja |
| JPG | Pixel | Fotos, Logo auf festem Hintergrund | nein |
Welche Datei für welchen Zweck?
- Druckerei (Visitenkarten, Flyer, Briefpapier): PDF oder die Druckdaten, die ich für dich anlege.
- Beschriftung, Schild, Fahrzeug, Stick: SVG, PDF oder EPS. Frag den Anbieter, was er bevorzugt.
- Website: SVG, alternativ PNG in ausreichender Größe.
- Instagram, Facebook, WhatsApp-Profil: PNG, am besten mit der quadratischen Variante deines Logos.
- Word, PowerPoint, E-Mail-Signatur: PNG.
CMYK und RGB: Farben für Druck und Bildschirm
Bildschirme mischen Farben aus Licht (RGB: Rot, Grün, Blau). Druckmaschinen mischen Farben aus vier Druckfarben (CMYK: Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz). Manche leuchtenden Bildschirmfarben lassen sich im Druck nicht exakt erreichen.
Deshalb bekommt ein sauber aufbereitetes Logo zwei Farbfassungen: CMYK für alles, was gedruckt wird, und RGB beziehungsweise Hex-Werte für alles Digitale. Für besonders farbtreue Drucke kann zusätzlich eine Sonderfarbe wie Pantone oder HKS festgelegt werden.
Welche Varianten deines Logos sinnvoll sind
- Hauptversion in Farbe
- Einfarbige Version in Schwarz und in Weiß, zum Beispiel für Stempel, Gravuren oder dunkle Hintergründe
- Quer- oder Hochformat, je nach Logo
- Bildzeichen allein, für kleine Flächen wie Profilbilder oder das Browser-Icon
Ein Logo, das nur in Farbe funktioniert, ist noch nicht stark genug. Warum, zeige ich im Beitrag KI vs. Grafikdesigner.
Häufige Fragen
Kann ich aus einem JPG ein SVG machen?
Ein JPG lässt sich nicht einfach in eine gute Vektordatei umwandeln. Automatische Umwandlungen erzeugen oft unsaubere Kanten. Besser ist es, das Logo als Vektor nachzubauen. Das nennt man Reinzeichnung.
Warum sieht mein Logo im Druck anders aus als am Bildschirm?
Meist liegt es am Farbraum. Wird eine RGB-Datei gedruckt, rechnet die Druckerei die Farben in CMYK um, und leuchtende Töne wirken dann matter. Mit einer CMYK-Fassung behältst du die Kontrolle.
Welche Dateien bekomme ich bei V. Nagaa Design?
Die vereinbarten finalen Formate, je nach Projekt zum Beispiel PDF, SVG, PNG oder JPG, und Druckdaten, wenn sie vereinbart sind. Bearbeitbare Originaldateien sind nicht automatisch enthalten. Mehr dazu unter Leistungen und Preise.







